Zweifamilienhäuser Albanusstraße 37, Mainz-Bretzenheim

Zurück zur Auswahl

Kuwait Control and Meteorological Center

Gemeindezentrum St. Nikolaus, Mainz-Mombach

Die Katholische Pfarrei St. Nikolaus plant auf ihrem Grundstück in Mainz-Mombach den Neubau eines Gemeindezenrtums und hat im September 2015 zu einem nichtoffenen Realisierungswettberb aufgerufen.

Kundentyp:

  • Kirchengemeinde

Nutzfläche:

515 m²

Kernleistungen:

  • Architektenwettbewerb

Gebäudetypen:

  • Gemeindezentrum

Erwartet wurde ein funktional, wirtschaftlich und gestalterisch optimiertes Gemeindezentrum, das den Bedarf der aktiven und lebendigen Gemeinde gerecht und der pastoralen Richtlinie der Nachhaltigkeit gerecht wird.

Der Entwurf ist ein gestaffeltes Flachdachgebäude in Anlehnung an den Niedrighausenergiestandard. Der niedrige Baukörper ermöglicht mehr "Freiraum" zur vorhandenen Kirche und steht nicht in Konkurenz zum bestehenden Kirchturm und Kirchenbauwerk.

Durch den eingeschossige Baukörper können alle Funktionen bis auf einen Lager- und Technikkeller ebenerdig organisiert werden, ein Aufzug ist nicht erforderlich. Das Erdgeschossniveau wird auf die Ebene der Pfarrwiese angehoben, was einen
ebenerdigen Übergang vom Saal zum Garten ermöglicht und dem Gebäude gleichzeitig zur Straße einen Sockel verleiht, der die Straßenansicht wohltuend proportioniert. Das Gebäude ordnet sich bewusst dem bestehenden Ensemble von Kirche und Turm unter. Dabei entwickelt sich der lineare Baukörper entlang der östlichen Grundstücksgrenze und schafft damit einen Vorplatz zwischen Kirche, Turm und Gemeindehaus, der trichterförmig zum Saaleingang leitet. Dieser Vorplatz steigt rampenartig an, um den barrierefreien Zugang sicher zu stellen. Der Eingang des Gemeindesaals ist mit einem Vordach bügelartig akzentuiert.
Die Baukörpergestalt löst sich von der vorhandenen Umgebung und stellt die Bauaufgabe als Sonderbau dar. Das Gebäude ist in zwei langgestreckte Baukörper gegliedert: der Bauteil mit den Hauptfunktionen Bibliothek, Jugendraum und Gemeindesaal ist dabei höher als der Nebenraumtrakt, was die klare Grundrissstruktur dreidimensional nachvollziehbar macht. Der der Kirche zugewandte Gebäudeteil öffnet sich mit einer transparenten Fassade als einladende Geste und korrespondiert durch das Material Sichtbeton mit dem Turm. Der östliche Riegel zeigt sich der Nachbarbebauung gegenüber als geschlossenes Rückgrat. Das Raumprogramm ist erfüllt und funktional gut angeordnet, dabei ist der Grundriss klar und übersichtlich gegliedert, sodass auch konstruktiv eine wirtschaftliche Umsetzung zu erwarten ist. Die Pfarrbüros sind vom Eingang aus direkt zu erreichen und gut auffindbar. Alle Räume sind natürlich belichtet, dabei sind die Fassadenöffnungen angemessen und den Raumfunktionen entsprechend proportioniert. Der innen liegende Flur wird über Oberlichter mit Tageslicht versorgt.